Das Konzert war eindeutig das Highlight meiner letzten Woche. - Nun gut, möchte man einwerfen, gegen eine Stress-lass-nach-oder-kommst-du-etwa-erst-noch?-Erkältung anzutreten, ist vielleicht auch nicht wirklich schwer. Gisbert war trotzdem super. Und das Lied ist sowieso ganz weit oben.
...Und weil ich aber gerade gelernt habe, was das denn so genau mit den Urheberrechtsbestimmungen aus sich hat, ist das Video dann mal besser nicht hier... ;-)
Dienstag, 7. Februar 2012
Sonntag, 29. Januar 2012
Swapping.
Heard you say
"Time to stop feeling sorry for yourself!
Just get a grip and think how great a life you've got.
I wish it was mine."
Well, maybe now it's time to make you
eat those words.
Maybe it's time to start swapping.
Wanna swap places with me?
I can't recommend it -
What the heck - come inside and see!
Need to drop
those habits that were years in the making,
so stop,
stop judging me
unless you'll swap.
So come on inside and have a good look around.
Do you like what you see?
Ain't it funny how things can seem so comfy and nice
but are really just a nightmare looking out from inside...
How come you don't feel like swapping?
Wanna swap places with me?
I can't recommend it -
What the heck - come inside and see!
Need to drop
those habits that were years in the making,
so stop,
stop judging me
unless you'll swap.
Go on then, kick your shoes off and make yourself at home
If you can
Get used to the view - you'll get to see a lot of that!
Oh, and never mind that monster in the cupboard.
It just wants to play.
Now please, you said you'd be swapping!
Won't you swap places with me?
I can't recommend it -
What the heck - come inside and see!
Need to drop
those habits that were years in the making,
so stop,
stop judging me
unless you'll swap
places with me
I can't recommend it -
What the heck - come inside and see!
Need to drop
those habits that were years in the making.
Then stop,
stop judging me
if you won't swap.
"Time to stop feeling sorry for yourself!
Just get a grip and think how great a life you've got.
I wish it was mine."
Well, maybe now it's time to make you
eat those words.
Maybe it's time to start swapping.
Wanna swap places with me?
I can't recommend it -
What the heck - come inside and see!
Need to drop
those habits that were years in the making,
so stop,
stop judging me
unless you'll swap.
So come on inside and have a good look around.
Do you like what you see?
Ain't it funny how things can seem so comfy and nice
but are really just a nightmare looking out from inside...
How come you don't feel like swapping?
Wanna swap places with me?
I can't recommend it -
What the heck - come inside and see!
Need to drop
those habits that were years in the making,
so stop,
stop judging me
unless you'll swap.
Go on then, kick your shoes off and make yourself at home
If you can
Get used to the view - you'll get to see a lot of that!
Oh, and never mind that monster in the cupboard.
It just wants to play.
Now please, you said you'd be swapping!
Won't you swap places with me?
I can't recommend it -
What the heck - come inside and see!
Need to drop
those habits that were years in the making,
so stop,
stop judging me
unless you'll swap
places with me
I can't recommend it -
What the heck - come inside and see!
Need to drop
those habits that were years in the making.
Then stop,
stop judging me
if you won't swap.
Freitag, 20. Januar 2012
Donnerstag, 12. Januar 2012
Prekär.
Da soll noch einer sagen, dass ich mich nicht gedanklich mit meinem Studium auseinandersetze. Okay, zugegebenermaßen unfreiwillig. Aber was tut man nicht alles für einen TN oder, wie es inzwischen heißt, 2 credit points... Und ein bisschen was ist ja auch tatsächlich im Kopf dabei rumgekommen. Das ihr mit Sicherheit uuuunbedingt lesen wollt. Na klar, versteh ich.
Bitteschön. Aber Vorsicht, mir ist an einer Stelle die schmierige Flasche mit den Metaphern aus der Hand gerutscht. Das krieg ich nie im Leben wieder alles sauber!
"Bourdieus Konzept der prekären Reproduktion hat bei mir einige Glocken der Wiedererkennung im Kopf zum Schallen gebracht.
Man hat mich ertappt, und damit stellvertretend meine ganze Generation. Wir fallen zu 100% in diese Umbruchszeit, in diese Generation der Jahrtausendwende. Wir konnten dem Wandel quasi zugucken.
Während meine älteste Schwester und ihre Mitschüler noch motiviert, selbstbewusst und vor allem selbstverständlich ihre Studien und Ausbildungen antraten – und in diesen Berufen dann auch tatsächlich erfolgreich arbei(te)ten, sah es bei meinem Jahrgang – und lagen auch nur 5 Jahre dazwischen – schon völlig anders aus. Wir fuhren augenscheinlich dieselbe Strecke, sind aber nicht an derselben Ausfahrt ausgekommen. Es gibt zwar natürlich immer noch etliche, die als Reisebürokaufleute, Ärzte oder Juristen völlig geradlinig ihren Lebenslauf verfolgen. Doch die Zahl derer, die sich von Praktikum zu Praktikum hangeln, um schließlich dann doch umzuschulen, oder die jahrelang mit einem 1,0-Abschluss in Geografie bei H&M jobben, um letztendlich resigniert ein Zweitstudium zu beginnen, ist beträchtlich. Ich bin da nur eins der vielen Paradebeispiele mit meinem Zweitstudium Lehramt (einem der letzten Refugien).
Die Reaktion der Älteren, vor allem der Elterngeneration, ist von Unverständnis geprägt. Dementsprechend sieht man sich ihnen gegenüber permanent in Rechtfertigungszwang. (Was unangenehm ist – wissen wir es doch vor uns selbst schon kaum zu rechtfertigen.) Es ist recht mühselig, und meist müßig, dem Onkel bei der Familienfeier zu erklären, dass man nicht aus Arbeitsscheu und Wankelmütigkeit heraus noch immer keinen „anständigen Beruf“ hat. Dass dieses Phänomen der, so scheint es, jahrzehntelangen Ausbildung nicht der eigenen Wunsch-Lebensplanung entspricht, sondern man von äußeren Umständen in sie hineinmanövriert wurde.
Wobei der Onkel mit dem Vorwurf der Wankelmütigkeit auch nur halb falsch liegt. Tatsächlich ist es diese große Ungewissheit, die uns selbst unsicher werden lässt. Von den wirtschaftlichen Gegebenheiten ganz abgesehen sind es nämlich mindestens ebenso stark die psychologischen Prozesse, die ins Wanken geraten sind. In dieser Welt der unbegrenzten Möglichkeiten sind uns sämtliche Handlungsmöglichkeiten anscheinend abhanden gekommen. Die große Freiheit hat uns nicht die Welt geöffnet, sondern uns ob ihrer Weite und Größe erstarren lassen, uns entscheidungsunfähig gemacht. Jeder ist seines Glückes Schmied, alles ist möglich, aber wir sind auch an allem selbst schuld, an unserem Scheitern oder Gelingen. Jeder kann sich seine Identität selbst basteln, muss es aber auch. Niemand nimmt uns die Entscheidungen ab. Niemand kann uns sagen, ob wir uns richtig entscheiden, wenn wir es denn endlich tun. Wer will ich sein? Wo will ich hin? Wo sollte ich hinwollen? Das Gedankenkarussell dreht sich. Der Schnee ist noch frisch, es sind kaum Spuren auszumachen, geschweige denn ausgetretene Pfade. Wir haben da ein Paket an Identitäts-, Selbstfindungs- und Entwicklungsaufgaben geschenkt bekommen, das unsere Eltern und Großeltern in dieser Größe und Sperrigkeit in den meisten Fällen noch nicht mit sich herumschleppen mussten. Und da stehen wir nun mit unserer großen Freiheit und wünschen uns nichts sehnlicher, als dass wir uns endlich einmal wieder auf etwas verlassen könnten.
Wir konnten dem Wandel zuschauen, oder zumindest dem Zerbröckeln der alten Selbstverständlichkeiten. Und müssen uns ihm nun stellen, um etwas Neues zu bauen, an dem wir uns dann vielleicht festhalten können."
Bitteschön. Aber Vorsicht, mir ist an einer Stelle die schmierige Flasche mit den Metaphern aus der Hand gerutscht. Das krieg ich nie im Leben wieder alles sauber!
"Bourdieus Konzept der prekären Reproduktion hat bei mir einige Glocken der Wiedererkennung im Kopf zum Schallen gebracht.
Man hat mich ertappt, und damit stellvertretend meine ganze Generation. Wir fallen zu 100% in diese Umbruchszeit, in diese Generation der Jahrtausendwende. Wir konnten dem Wandel quasi zugucken.
Während meine älteste Schwester und ihre Mitschüler noch motiviert, selbstbewusst und vor allem selbstverständlich ihre Studien und Ausbildungen antraten – und in diesen Berufen dann auch tatsächlich erfolgreich arbei(te)ten, sah es bei meinem Jahrgang – und lagen auch nur 5 Jahre dazwischen – schon völlig anders aus. Wir fuhren augenscheinlich dieselbe Strecke, sind aber nicht an derselben Ausfahrt ausgekommen. Es gibt zwar natürlich immer noch etliche, die als Reisebürokaufleute, Ärzte oder Juristen völlig geradlinig ihren Lebenslauf verfolgen. Doch die Zahl derer, die sich von Praktikum zu Praktikum hangeln, um schließlich dann doch umzuschulen, oder die jahrelang mit einem 1,0-Abschluss in Geografie bei H&M jobben, um letztendlich resigniert ein Zweitstudium zu beginnen, ist beträchtlich. Ich bin da nur eins der vielen Paradebeispiele mit meinem Zweitstudium Lehramt (einem der letzten Refugien).
Die Reaktion der Älteren, vor allem der Elterngeneration, ist von Unverständnis geprägt. Dementsprechend sieht man sich ihnen gegenüber permanent in Rechtfertigungszwang. (Was unangenehm ist – wissen wir es doch vor uns selbst schon kaum zu rechtfertigen.) Es ist recht mühselig, und meist müßig, dem Onkel bei der Familienfeier zu erklären, dass man nicht aus Arbeitsscheu und Wankelmütigkeit heraus noch immer keinen „anständigen Beruf“ hat. Dass dieses Phänomen der, so scheint es, jahrzehntelangen Ausbildung nicht der eigenen Wunsch-Lebensplanung entspricht, sondern man von äußeren Umständen in sie hineinmanövriert wurde.
Wobei der Onkel mit dem Vorwurf der Wankelmütigkeit auch nur halb falsch liegt. Tatsächlich ist es diese große Ungewissheit, die uns selbst unsicher werden lässt. Von den wirtschaftlichen Gegebenheiten ganz abgesehen sind es nämlich mindestens ebenso stark die psychologischen Prozesse, die ins Wanken geraten sind. In dieser Welt der unbegrenzten Möglichkeiten sind uns sämtliche Handlungsmöglichkeiten anscheinend abhanden gekommen. Die große Freiheit hat uns nicht die Welt geöffnet, sondern uns ob ihrer Weite und Größe erstarren lassen, uns entscheidungsunfähig gemacht. Jeder ist seines Glückes Schmied, alles ist möglich, aber wir sind auch an allem selbst schuld, an unserem Scheitern oder Gelingen. Jeder kann sich seine Identität selbst basteln, muss es aber auch. Niemand nimmt uns die Entscheidungen ab. Niemand kann uns sagen, ob wir uns richtig entscheiden, wenn wir es denn endlich tun. Wer will ich sein? Wo will ich hin? Wo sollte ich hinwollen? Das Gedankenkarussell dreht sich. Der Schnee ist noch frisch, es sind kaum Spuren auszumachen, geschweige denn ausgetretene Pfade. Wir haben da ein Paket an Identitäts-, Selbstfindungs- und Entwicklungsaufgaben geschenkt bekommen, das unsere Eltern und Großeltern in dieser Größe und Sperrigkeit in den meisten Fällen noch nicht mit sich herumschleppen mussten. Und da stehen wir nun mit unserer großen Freiheit und wünschen uns nichts sehnlicher, als dass wir uns endlich einmal wieder auf etwas verlassen könnten.
Wir konnten dem Wandel zuschauen, oder zumindest dem Zerbröckeln der alten Selbstverständlichkeiten. Und müssen uns ihm nun stellen, um etwas Neues zu bauen, an dem wir uns dann vielleicht festhalten können."
Freitag, 6. Januar 2012
Mirror, mirror on the wall...
While the last song was stolen, this one's by me. Trying to channel that horrendous New-Year-low into something positive.
Montag, 2. Januar 2012
Puzzled.
At irregular intervals, about once or twice a year, I am gripped by the compulsion to do a jigsaw puzzle. The obsession always, without fail creeps over me at times when I'm snowed under with work and should really, really, seriously be trying to tackle the mountain of tasks ahead. But it can't be helped. I have to cave in to its power.
Of course there is a much more elegant way of looking at this:
Think of the soothing, healing effect of such a meditative activity: the single-mindedness it requires, the impossiblity of thinking of complicated, "grown-up" things while playing, the orderly, systematic way of progression, watching the picture grow steadily, the reward that lies in the completion after hours of diligent work, the complete uselessness of it (in the purely aesthetic sense of "All art is quite useless.").

Sometimes I wish life was more like such a jigsaw puzzle. I wish that if you felt something was missing, you'd only need to reorganize the pieces and sift through them systematically once more until you found the missing piece.

I wish we could all just have that faith, that confidence to believe that, really, all the pieces we need for a happy, complete life are already here inside us, just waiting to be found and fitted into their rightful place.

I wish we could recognize the beauty of the big picture even in the middle of chaos.
Of course there is a much more elegant way of looking at this:
Think of the soothing, healing effect of such a meditative activity: the single-mindedness it requires, the impossiblity of thinking of complicated, "grown-up" things while playing, the orderly, systematic way of progression, watching the picture grow steadily, the reward that lies in the completion after hours of diligent work, the complete uselessness of it (in the purely aesthetic sense of "All art is quite useless.").
Sometimes I wish life was more like such a jigsaw puzzle. I wish that if you felt something was missing, you'd only need to reorganize the pieces and sift through them systematically once more until you found the missing piece.
I wish we could all just have that faith, that confidence to believe that, really, all the pieces we need for a happy, complete life are already here inside us, just waiting to be found and fitted into their rightful place.
I wish we could recognize the beauty of the big picture even in the middle of chaos.
Sonntag, 1. Januar 2012
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