Montag, 13. Dezember 2010

And behold...


...they saw a bright star in the east!
Alright, so that photo doesn't look one bit impressive. But that was one bright star I saw this morning and it was in the south-east, which is roughly where Bethlehem is, right? To a tired, desperate-for-some-cheering-up mind like mine at 6a.m. that was enough of a reason to feel all christmassy and symbolic all of a sudden. (For a short while only, admittedly. Then reality kicked in.)

Thorough googling taught me, of course, that it wasn't a star at all, but none other than good old Venus bidding us a good morning. And she isn't supposed to be the star of Bethlehem, either, that's Jupiter they say. But I'm not too much bothered by facts.

Meanwhile, this morning's clear, starry sky changed its mind big time and turned my window street scene into this:


Or this, depending on the camera mode...


Thank God I don't have anything better to do than mess about with stuff like this!

Sonntag, 12. Dezember 2010

And the streets ain't for dreaming now...



Just what gets stuck in my head on a lazy, grey Sunday like this...

Freitag, 10. Dezember 2010

Ich hab ein zärtliches Gefühl...

Nach dem Adventskaffee letzten Sonntag stand tags darauf noch ein Teller mit Plätzchen im Lehrerzimmer, die eine Kollegin und ich so lecker fanden, dass sie recherchiert hat, welches Kind sie mitgebracht hatte.
Ihre Sherlock-Holmes-Künste waren auch von Erfolg gekrönt. So berichtete sie mir, dass es ein Junge aus meiner Sechser-Englischklasse sei und sie ihm aufgetragen habe, doch mal bei der Mutter nach dem Rezept zu fragen. Er ist ein kleiner, dünner, extrem quirliger (ADHS lässt grüßen), zappeliger, wilder, liebenswerter Junge mit schwarzen Haaren und dunklen Augen, der aus dem Irak stammt und da wohl in früher Kindheit so einiges durchgemacht hat (Die Klassenlehrerin erwähnte mal nebenbei etwas von einer Autobombe, die direkt neben ihm... Frag nicht.).
Jedenfalls brachte er mir heute ganz stolz folgenden Zettel mit, den er sich von Mama wohl hatte diktieren lassen:



Irgendwas zwischen Lachtränen und Rührung hat mir die Schrift fast vor den Augen verschwimmen lassen. Ich hab die Plätzchen vorhin gleich versucht nachzubacken. Aber gegen die Backkünste seiner Mama komme ich natürlich nicht an...

Mittwoch, 8. Dezember 2010

About that flamethrower you asked Santa for...

...And then there was that little First Year boy with the big, brown eyes, who yesterday during break took a deodorant and a lighter and, just like that, set fire to two Third Year girls' hair.

They were extremely lucky - their faces weren't burned, and miraculously none of their completely synthetic clothes caught fire. "Only" their hair was thoroughly singed and one girl's eyelashes a little bit, too.

Why did he do that, you ask?
What do you mean?
I'm sure Calvin would understand.

Sonntag, 5. Dezember 2010

Kinder, stellt die Stiefel raus...

"Wenn es raschelt im Haus heute Nacht,
still und heimlich, dass niemand erwacht,
sind es ganz bestimmt keine Mäuse,
sondern viele, liebe, kleine Nikoläuse..."


Der 2. Advent ist nun nicht gaaanz so friedlich und entspannt wie der 1., aber nun, was will man machen? Ich hab's ja immer gesagt: Augen auf bei der Berufswahl!
Heute ist der alljährliche Rabbatz und Budenzauber aka Adventskaffee bei uns in der Schule und damit herrscht seit Wochen Ausnahmezustand. Die komplette letzte Woche war die Turnhalle gesperrt, zu Dekorations- und Aufbauzwecken und nicht zuletzt für die 5-10 Gesamtdurchläufe und "Generalproben", die es offenbar braucht, um 100 Fünft- und Sechstklässler und ca. 50 Chorsänger auf Linie zu bringen. Was an besonderem Reiz dadurch gewinnt, dass je drei aus fünf Lehrern sowas von ganz offensichtlich absolut keinen Bock auf diese Veranstaltung haben und mit Arbeitsscheu und Gemaule für so richtig konstruktive und besinnliche Stimmung sorgen.

Sicher, mir fällt auch was Entspannteres ein, als am 2. Advent aufgedrehte Kinder im Schach zu halten, um dann anschließend mit zwei Kolleginnen und 6 Schülerinnen das Geschirr von 300 Kaffeegedecken per Hand zu spülen... Ich könnte zum Beispiel den Kuchen, den ich grad gebacken und gleich abzuliefern habe, mit ausgewählten Leuten selbst essen.
Andererseits weiß ich aber auch, dass diese Chaosaktion für unsere Kleenen da heute das Highlight des Jahres ist. Dass sie mir die nächsten Tage mit strahlenden Augen, gestärktem Selbstvertrauen und (gefühlt) fünf Zentimeter größer entgegenkommen werden, weil sie gemeinsam etwas geschafft haben und dafür Lob und Applaus bekommen haben.

Da wäge nun jeder selbst ab, ob es die Sache wert ist...