Dienstag, 18. Januar 2011

Der mit dem Hoffnungsglück.

Die vergangenen drei Morgen waren trotz allem Chaos in mir drin recht friedlich und malerisch und verlangen, wie ich finde, nach einer Portion Erbauungsliteratur. Soll ja keiner sagen, dass der Deutsch-LK damals keine Spuren hinterlassen hat...


"Schon verloschen sind die Stunden,
hingeschwunden Schmerz und Glück;
Fühl es vor! Du wirst gesunden;
Traue neuem Tagesblick...


Wunsch um Wünsche zu erlangen,
Schaue nach dem Glanze dort!
Leise bist du nur umfangen,
Schlaf ist Schale, wirf sie fort!
Säume nicht, dich zu erdreisten,
wenn die Menge zaudernd schweift;
Alles kann der Edle leisten,
der versteht und rasch ergreift...


Tönend wird für Geistesohren
schon der neue Tag geboren."

Goethe: Faust II, I, 1

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