still und heimlich, dass niemand erwacht,
sind es ganz bestimmt keine Mäuse,
sondern viele, liebe, kleine Nikoläuse..."

Der 2. Advent ist nun nicht gaaanz so friedlich und entspannt wie der 1., aber nun, was will man machen? Ich hab's ja immer gesagt: Augen auf bei der Berufswahl!
Heute ist der alljährliche Rabbatz und Budenzauber aka Adventskaffee bei uns in der Schule und damit herrscht seit Wochen Ausnahmezustand. Die komplette letzte Woche war die Turnhalle gesperrt, zu Dekorations- und Aufbauzwecken und nicht zuletzt für die 5-10 Gesamtdurchläufe und "Generalproben", die es offenbar braucht, um 100 Fünft- und Sechstklässler und ca. 50 Chorsänger auf Linie zu bringen. Was an besonderem Reiz dadurch gewinnt, dass je drei aus fünf Lehrern sowas von ganz offensichtlich absolut keinen Bock auf diese Veranstaltung haben und mit Arbeitsscheu und Gemaule für so richtig konstruktive und besinnliche Stimmung sorgen.
Sicher, mir fällt auch was Entspannteres ein, als am 2. Advent aufgedrehte Kinder im Schach zu halten, um dann anschließend mit zwei Kolleginnen und 6 Schülerinnen das Geschirr von 300 Kaffeegedecken per Hand zu spülen... Ich könnte zum Beispiel den Kuchen, den ich grad gebacken und gleich abzuliefern habe, mit ausgewählten Leuten selbst essen.
Andererseits weiß ich aber auch, dass diese Chaosaktion für unsere Kleenen da heute das Highlight des Jahres ist. Dass sie mir die nächsten Tage mit strahlenden Augen, gestärktem Selbstvertrauen und (gefühlt) fünf Zentimeter größer entgegenkommen werden, weil sie gemeinsam etwas geschafft haben und dafür Lob und Applaus bekommen haben.
Da wäge nun jeder selbst ab, ob es die Sache wert ist...
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