Freitag, 27. August 2010

Perspektivwechsel.

Hach nee! Da quengelt man so gemütlich innerlich vor sich hin, dass man doch ins Freibad will und es ja aber immerzu regnet und nicht mal die Bonner Hallenbäder geöffnet haben und einem da doch tatsächlich die Hände gebunden sind ob des Besiegens von Schweinehunden und anderen übellaunigen Fabelwesen...
Und dann meldet der Aus(rhein)landskorrespondent aus der Heimat plötzlich sowas hier:


Das verdirbt einem doch das schönste Selbstmitleid!
Aber so schnell lass ich mich nicht abspeisen. Ich find schon noch was zum Nörgeln:
Da verbringe ich über vier (!) Wochen in der heimatlichen Kleinstadt und wann kommt das Hochwasser??? Klar, wenn ich grad wieder weg bin. Die Wochen davor hingegen passierte... quasi... so gut wie... Naja, davon eventuell ein anderes Mal mehr.
Tauschen mit den Leuten im blauen Haus und drumherum will ich nun aber auch wieder nicht. Ich hab neulich ja schon die Krise gekriegt, als ich eine kleine Pfütze auf meinem Laminat sah und ein undichtes Fenster vermuten musste! (Wenn der Argwohn erst gesät ist...) Die Vorstellung, dass alles, aber auch alles, was einem lieb und teuer ist, unter Wasser und Schlammmassen begraben ist... Uuuuh, nee. Da würd ich meine Steuerkarte und mein Abiturzeugnis ja erst recht niemals mehr...
Das ist so ein weiteres beliebtes Szenario für schlaflose frühe Morgenstunden: Was würde ich aus der Wohnung retten, wenn es brennt?/Wie würde ich mich aus der Wohnung retten, wenn es brennt? (Stichwort Holztreppenhaus)/Was würde ich tun, wenn durch Sturm nachts das Dach einstürzt?/Was, wenn der irre Nachbar nochmal vor der Tür steht?

Aber vielleicht muss ich vorerst das Hochwasserszenario doch noch nicht in meinen persönlichen Horrorreigen einreihen. Ist ja doch eher unwahrscheinlich im Dachgeschoss.

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