Im Seminar über Neue Musik im Musikunterricht sollten wir heute - in Hinführung auf die Musik Arvo Pärts und mit Hilfe von Metallophonen und Klavieren - Glockengeläut darstellen. Als Improvisation in der Gruppe sollten möglichst viele Charakteristika nachempfunden werden: Tonhöhen, Klangfarben, Intervallabstände, die minimalen zeitlichen Verschiebungen durch unterschiedliche Pendelzeiten und die damit verbundenen sich stetig wandelnden Zusammenklänge...
Hinterher bemerkte unser Dozent, dass eine solche Aufgabe bei Kindern oft zu einem überzeugenderen Ergebnis führe, weil uns Musikstudenten zu sehr der Kopf im Wege stehe. Wir reflektierten zu viel über das Richtig und Falsch und verließen uns zu wenig auf das Ohr und den Bauch. Wir würden zu zögernd und kritisch mit unseren Instinkten umgehen und uns von Fragen bremsen lassen wie
"Wie viele Glocken bin ich eigentlich?"
In der Tat, eine Grundsatzfrage.
Hinterher bemerkte unser Dozent, dass eine solche Aufgabe bei Kindern oft zu einem überzeugenderen Ergebnis führe, weil uns Musikstudenten zu sehr der Kopf im Wege stehe. Wir reflektierten zu viel über das Richtig und Falsch und verließen uns zu wenig auf das Ohr und den Bauch. Wir würden zu zögernd und kritisch mit unseren Instinkten umgehen und uns von Fragen bremsen lassen wie
"Wie viele Glocken bin ich eigentlich?"
In der Tat, eine Grundsatzfrage.
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