Dienstag, 13. Dezember 2011

Moonstruck.

I know, I know, it's been forever since I got round to posting anything here. And I won't even pretend to be able to catch up with the last three months in one fell swoop (whatever that is). It's not that I didn't have anything to write about - the stories and anecdotes were all right there in my head, and I kept thinking "ooh, you should write about that" and "you should share that picture". But you know how it is. Or maybe you don't, but since I'm basically talking to myself here, I do actually know how it is, of course.

Time's running through your hands
like water. Or sand.

Nevermind that now.
If you want to see some truly magical photos, look for the moon games by the French photographer Laurent Laveder.
...Inspiring a quodlibet of moonrelated songs in my head:
Fly me to the moon...
Ich seh den Mond und denk an dich...
Or maybe something slightly less romantic.

Dienstag, 20. September 2011

Autosuggestion.



Wer den Ton gefunden,
der im Grund gebunden
hält den Weltgesang,
hört im lauten Ganzen
keine Dissonanzen,
lauter Übergang.


Friedrich Rückert, 1838

Dienstag, 6. September 2011

In the green.


...als man sich schließlich entschied, den kompletten Flugverkehr einfach einzustellen, um den redlichen Bürgern künftig mehr betonierte Grünflächen zur qualitativ hochwertigen Freizeitgestaltung bieten zu können.


Ein Kompetenzteam aus hochmotivierten, bachelorierten Radebrechern tüftelte wochenlang an einer eingängigen, idiomatisch lupenreinen Chatchphrase...


Indes hatten sich übermütige Mücken mit einer Flasche Autan zugeschüttet und taumelten, irgendwas von Weltherrschaft murmelnd, der Abendsonne entgegen.


Während sie noch darüber nachsannen, wie man am besten Fischlaich als überteuertes Kultgetränk vermarkten könne...


...wurden einige Scherenschnittfiguren (vermutlich Austauschstudenten aus Origami) lebendig und spielten zu einer herzzerreißenden Serenade auf.


Nur ein Mann mit etwas steinerner Mimik ließ sich nicht erweichen und nörgelte "Ach, geh fort!" vor sich hin.


Aber vielleicht führte er auch nur Selbstgespräche.

Samstag, 27. August 2011

Multimedia.

Szene im ICE von Berlin nach Leipzig:

Eine Mutter sitzt mit ihren zwei Teenager-Kindern am Tisch mir schräg gegenüber. Sie sind auf dem Heimweg aus dem Kroatienurlaub. Die Tochter ist etwa 15, hat mp3-Stöpsel im Ohr und redet kaum. Der Sohn ist vielleicht 13, spielt mit seinem i-phone herum und redet ohne Punkt und Komma. Die Mutter schaut per Kopfhörer auf dem Laptop eine DVD. Offensichtlich ist sie genervt vom gelangweilten Sohn, der ihr in ihren Film reinquatscht. Sie nimmt einen Stöpsel aus dem Ohr und sagt zu ihm:

"Also, eine sehr schöne Kulturtechnik ist ja auch das Lesen..."

Donnerstag, 11. August 2011

Emm wie...

Mann, musst du 'ne Festplatte haben...

Kennt hier irgendjemand noch Meikel Mausegreis? Nein? Wirklich nur meine Schwestern und ich? Nun gut, wir dafür umso besser. Wir können auch 25 Jahre später noch recht lupenrein die halbe Schallplatte aufsagen. Ein recht selten gefragtes Talent, höre ich Sie einwerfen? Das wohl, aber umso bedauernswerter. Steckt doch so viel alltagsrelevante Weisheit darin...

- "Was hat ihr Herr Vater denn so gemacht?"
- "Er... hat im Bett gelegen... und darüber nachgedacht, ob er aufstehen soll."
- "Und was noch?"
- "Nun... er hat im Bett gelegen... und darüber nachgedacht, ob er aufstehen soll."
- "Sonst nichts?"
- "Mein Vater war eben sehr gründlich. (Für eine Maus.) Er hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht."

Freitag, 5. August 2011

Tag am Rhein.

Ein nicht erwarteter Sonnentag, ein ebenso unerwarteter Energieschub, ein Ausflug an den Rhein, eine überraschende Begegnung, ein Buch aus Kindertagen, ein Sonnenbrand, ein paar gute Gespräche und ein paar Kaltgetränke... - so geht's.




"Eine Ente aus weißer Watte hat am Himmel festgemacht.
Der Wind hat daraus einen Hund gemacht
und wieder ist ein schwerer Tag vollbracht..."

Mittwoch, 3. August 2011

...where angels fear to tread.

So there I was, soaring sky-high for a few days, free as a bird...


(in this case, free as a well-fed pigeon in a tourist-flooded Italian square)

...and, if the photos are anything to go by, extreeeeemely happy.

Like so.

But alas, fools are earthbound creatures. Once the head rush wears off, the thin air makes their lungs ache and gravity pulls them back down, down, through swirling clouds and some turbulences, down to the ground.

Touch-down may be a tad rough. But don't you worry about those bruises. Wear them like a talisman while they last. They will heal in no time at all. Then you'll find you're sorry they're gone.